Autophagie und Intervallfasten: Die Körpereigene Müllabfuhr

Als wenn das Intervallfasten mit der Vielzahl an gesundheitlichen Vorteilen nicht schon genug Vorteile bietet: Die Autophagie setzt ihm die Krone auf. Aktiviere deinen natürlichen Heilungsmechanismus mit der Nobelpreis Methode – Autophagie!

mann und frau bringen muell raus

Was ist Autophagie und warum ist das überhaupt wichtig?

Wir können gar nicht genug Gutes über die Autophagie sagen. 

Kurz und knapp: Autophagie ist der Selbstheilungsprozess deines Körpers.

Dieser Prozess beginnt, wenn wir über einen bestimmten Zeitraum keine Nahrung zu uns genommen haben.

Das Intervallfasten bringt diesen unschlagbaren Vorteil mit sich. Ein ausgezeichneter Prozess für deine Gesundheit, der zu Recht mit einem der höchsten Preise ausgezeichnet wurde. 

Tipp:

Diäten oder kalorienreduzierte Ernährung führen gar nicht oder nur schwer in diesen Zustand.

Das Intervallfasten bringt diesen unschlagbaren Vorteil mit sich. Ein ausgezeichneter Prozess für deine Gesundheit, der zu Recht mit einem der höchsten Preise ausgezeichnet wurde. 

Die Entdeckung der Autophagie

Im Jahr 2016 erhielt der Zellbiologe Yoshinori Ohsumi den Nobelpreis für seine Forschungen zur Autophagie. Der Begriff selbst wurde von Christian de Duve, ebenfalls ein Nobelpreisträger, geprägt. Das Wort Autophagie stammt aus dem Griechischen αυτόφαγος, und bedeutet so viel wie  „sich selbst essen“. Das trifft im Wesentlich genaus das, was Autophagie ist!

Bei diesem Prozess beginnt dein Körper alte sowie nicht mehr einwandfrei arbeitende Zellen abzubauen. Dieser Vorgang kann Krankheiten vorbeugen und abwehren. Vor allem aber regt es das Wachstum neuer, perfekt funktionierender Zellen an. Das hält den Körper gesund und dich in bester Verfassung. 

Kurzfassung

Die Autophagie kann Krankheiten vorbeugen und das Wachstum neuer Zellen anregen.

Wie ermöglicht Intervallfasten die Autophagie?

Beim Fasten sinkt unser Insulinspiegel. Insulin ist das Hormon, das für die Aufnahme von Glukose (Energie aus der Nahrung) aus dem Blutkreislauf in die Leber, Muskeln und Fette sorgt. Dieses ausgeklügelte System sichert den Transport zum richtigen Bestimmungsort.

Fasten wir 12 Stunden oder länger, ist der Insulinspiegel sehr niedrig, denn durch die Nahrungsunterbrechung musste keine Glukose transportiert werden. Jetzt holt sich der Körper das Glucagon zur Hilfe. Das Glucagon hilft, die gespeicherte Glukose in den Blutkreislauf zu geben und stabilisiert damit den Blutzucker- und Insulinspiegel!

Aber was das alles mit Autophagie zu tun hat?

Die oben beschriebenen Vorgänge des Insulin und Glucagon stellen ihren eigenen kleinen und geschlossenen Zyklus zur Stabilisierung des Blutzuckerspiegels dar. Dabei werden noch weitere Vorgänge in Gang gesetzt. Einer dieser Vorgänge ist die Autophagie!

Gut zu wissen:

Insulin sinkt, Glucagon steigt und umgekehrt. Es ist dieser Anstieg des Glukagonspiegels, der die Autophagie anregt!

Autophagie & Intervallfasten

Aus Alt wird Neu! Intervallfasten regt das Wachstumshormon Somatropin an, auch HGH (Human Growth Hormone) genannt. Dieses Hormon schafft den Platz, der für die neuen und einwandfrei funktionierenden Zellen gebraucht wird. Runderneuerte Zellen für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Ist es nicht beeindruckend was der Körper alles leistet?!

Was hat Autophagie mit Krankheitsprävention zu tun?

Der interessanteste und vielversprechendste Aspekt der Forschung zur Autophagie sind die darin enthaltenen Behandlungsmöglichkeiten der heute verbreiteten ernsthaften Krankheiten.

Alle bekannten Krebsarten haben eines gemeinsam: abnormale Zellveränderungen. Diese Veränderungen können ihren Ursprung in der Ansammlung nicht mehr funktionierender bzw. der Verbreitung mutierter Zellen haben. Die Alzheimer-Krankheit zum Beispiel wird durch die Ansammlung alter und unbrauchbarer Proteine verursacht, die sich in den Gehirnzellen anhäufen und so zu einem lähmenden kognitiven Verfall führen.

Wenn es doch nur etwas gäbe, das den Körper dazu anregt, genau diese kranken Teile zu entsorgen, bevor sie zu einer Krankheit führen… du siehst sicher in welche Richtung wir dein Augenmerk lenken?

Führende medizinische Studien erforschen die Vorteile des Intervallfasten in Bezug auf die Heilung und Prävention dieser Krankheiten. Die Wege medizinischer Forschungen sind kompliziert und lang, und soweit erweist sich das Intervallfasten als echter Hoffnungsträger!

Alle bekannten Krebsarten haben eines gemeinsam: abnormale Zellveränderungen.

Ist Intervallfasten gefährlich?

Wie so oft im Leben geht es auch beim Intervallfasten um Gleichgewicht! Mit der Autophagie bringt das Intervallfasten eindeutige gesundheitliche Vorteile. Aber auch hier ist zu bedenken, dass ein zu langes Fasten entwässernd wirken oder gar gefährlich werden kann. 

Die Autophagie erreicht nach der Überschreitung von 16 Fastenstunden ihren Höhepunkt. Es ist wichtig sich bewusst zu machen, dass dieser Prozess nicht täglich erreicht werden kann oder sollte. Ausgewogenheit und vor allem gesunder Genuss sind wichtig! Das Intervallfasten bietet dir u.a. die Vorzüge eines flexiblen Zeitplans. Finde das für dich und deinen Alltag beste Intervall.

Bitte denke daran: Spreche mit deinem Arzt oder Ärztin, bevor du mehr als 23 Stunden fastest!

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