Wie gesund ist Fasten?

Wie gesund ist Fasten?

Die zunehmende Forschung in Richtung gesundheitlicher Vorteile des Fastens zeigt klare Ergebnisse: Fasten ist gesund. Doch warum ist das so? Durch das Fasten werden im menschlichen Körper verschiedene biochemische Prozesse ausgelöst. Diese Prozesse beginnen bereits, nachdem man 12 Stunden gefastet hat.

Laut wissenschaftlichen Forschungen sollen diese Prozesse förderlich fĂŒr die Gesundheit sein. Obwohl bis zu einer endgĂŒltigen Beurteilung Langzeitstudien durchgefĂŒhrt werden mĂŒssen, zeigt die aktuelle Forschung schon jetzt vielversprechende Ergebnisse. 

Fasten ist gesund - Wie reagiert der Körper auf das Fasten?

WÀhrend der ersten 12 Stunden des Fastens laufen die gewohnten Prozesse im menschlichen Körper ab. Es wird Glykogen aus den Muskeln und der Leber gespalten, um Energie zu gewinnen. 

Nach Ablauf von 12 Stunden bis hin zu 24 Stunden ist der Vorrat an Glykogen aufgebraucht. Zu diesem Zeitpunkt wird der Stoffwechsel umgeschaltet und das Fett genutzt, um Energie zu erzeugen. Dieser Prozess wird Ketogenese genannt und kann Nebenwirkungen auftreten lassen.

Zu diesen Nebenwirkungen zÀhlen:

  • Muskelschmerzen

  • Schwindel

  • MĂŒdigkeit

  • Kopfschmerzen

Wenn Sie Hilfe beim Fasten brauchen, schauen Sie sich gern unsere Fastic Intervallfasten-App an. Verwende Sie sie, um rechtzeitig Erinnerungen an die FlĂŒssigkeitszufuhr zu erhalten und Ihren tĂ€glichen Konsumgewohnheiten im Auge zu behalten.

Warum ist Intervallfasten gesund?

Die bereits bestehenden Forschungen zeigen bereits, dass Intervallfasten physische Vorteile bringen kann. Durch das Fasten werden die VorgĂ€nge des Stoffwechsels und der Ablauf der Zellprozesse beeinflusst. Durch diese Beeinflussung können die Insulinempfindlichkeit verbessert und der Blutdruck gesenkt werden. Eine entzĂŒndungshemmende Wirkung kann ebenfalls auftreten. 

Apoptose und Autophagie

Diese beiden Prozesse unterstĂŒtzen den Körper, sich von beschĂ€digten Zellen zu befreien. WĂ€hrend Autophagie das Abbauen der Zellbestandteile und deren Verwertung bedeutet, ist Apoptose der programmierte Tod von Zellen. Beide Prozesse sind ein Teil des menschlichen Stoffwechsels und werden durch das Fasten positiv beeinflusst. 

Hierdurch werden somit beschĂ€digte Zellen abgebaut und daher wird Fasten auch als Behandlungsmethode eingesetzt, um Erkrankungen vorzubeugen. Des Weiteren können sie ZustĂ€nde Alzheimer, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen. Alleine diese Wirkung des Fastens kann daher als gesund bezeichnet werden. Ein Gewichtsverlust wird ebenfalls erzielt und dabei wirkt sich das Intervallfasten insbesondere bei Übergewicht ĂŒberaus positiv auf den Körper aus, wenn man es richtig durchfĂŒhrt.

Was genau versteht man unter Fasten?

Das Fasten, das den menschlichen Körper positiv beeinflussen kann, wurde bereits erforscht. Inwieweit das Fasten den Körper des Weiteren beeinflussen kann, daran forschen Wissenschaftler bereits weltweit. 

Doch was genau ist Intervallfasten und warum ist es gesund? Diese Frage kann kurz und einfach beantwortet werden. Beim Fasten wird fĂŒr einen bestimmten Zeitraum auf die Zufuhr von fester Nahrung verzichtet. Es bestehen zahlreiche verschiedene Arten des Intervallfastens, bei denen variierende Regelungen bestehen. So beispielsweise das Reduzieren von Kalorien an bestimmten Tagen. Ein Beispiel hierfĂŒr ist das 5:2 Fasten, bei welchem an den beiden Fastentagen nur 500 Kilokalorien aufgenommen werden dĂŒrfen. Bei anderen Variationen hingegen sind verschiedene Lebensmittel nicht erlaubt.

Anstatt zu essen, wird in den meisten FĂ€llen nur ausreichend getrunken, um eine Dehydrierung zu vermeiden. Um vom Fasten zu sprechen, liegt der vorbestimmte Zeitraum zwischen mindestens 16 Stunden und bis zu 3 Wochen. Viele Menschen nutzen das Fasten, um Schadstoffe zu entfernen oder abzunehmen. Doch auch zum Vorbeugen verschiedener Krankheiten oder als Methode bei Diabetes Typ zwei hat sich das Fasten etabliert.

Grundregeln fĂŒr gesundes Fasten

Damit Fasten gesund durchgefĂŒhrt wird, sollte die richtige Fasten-Form gewĂ€hlt werden. Um die richtige Form des Fastens fĂŒr sich selbst herauszufinden, muss diese zum Lebensstil der Person passen, die Fasten möchte.

In erster Linie muss die Person jedoch gesund sein. Ist man beim Fasten AnfÀnger, dann sollte man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. 

Die folgenden Fastenformen sind Ă€ußerst beliebt

Es gibt wie bereits erwÀhnt, verschiedene Formen des Intervallfastens, aus denen Sie Ihren Favoriten wÀhlen können. Beim Fasten werden je nach Form verschiedene Ziele angestrebt. Je nach Ausgangssituation, Lebensstil und Gewohnheiten und auch abhÀngig vom jeweiligen Ziel sollte die Methode individuell gewÀhlt werden.

Stimmen Sie bei Unsicherheiten die Fastenmethode mit Ihrem Arzt ab, damit das Fasten gesund und zielfĂŒhrend bleibt.

Die Fastenform “Fasten nach Mayr”

Diese Form des Fastens wurde von Dr. Franz Xaver Mayr entwickelt. Grundlage des Fastens bilden hier Brötchen und Milch. Bei dieser Form des Fastens werden drei Stufen miteinander verbunden. Die Schonung des Darms durch viel FlĂŒssigkeit, eine SĂ€uberung des Darms und eine VerĂ€nderung der ErnĂ€hrung. 

Auch eine VerĂ€nderung der Nahrungsaufnahme wird bei dieser Form des Fastens durchgefĂŒhrt. So ist zum Beispiel eine genaue Anleitung gegeben, wie oft ein Bissen Brötchen gekaut und wann das anschließende SpĂŒlen mit Milch durchgefĂŒhrt wird. Diese Fastenkur sollte 3 - 4 Wochen unter Anleitung eines Arztes durchgefĂŒhrt werden, damit das Fasten gesund bleibt und macht. 

Die Fastenform “Heilfasten nach Buchinger”

Diese Fastenkur wurde von Dr. Otto Buchinger entwickelt. Das Fasten beginnt mit einer Sanierung des Darmes und danach wird nur noch FlĂŒssigkeit zu sich genommen. Beim Fasten werden Vitamine und Mineralstoffe durch Obst- und GemĂŒsesĂ€fte, Tee, Wasser und GemĂŒsebrĂŒhe dem Körper zugefĂŒhrt. Honig und Zitrone sind erlaubt, um die GetrĂ€nke angenehmer zum Trinken zu machen.

Diese Kur kann in ihrer Dauer zwischen fĂŒnf Tagen bis zu 30 Tagen variieren. Bei der Beendigung der Kur wird in den ersten Tagen nur Schonkost gegessen. Bewegung und Entspannung unterstĂŒtzen die Fastenkur zusĂ€tzlich. 

Die Fastenform “Trinkkur”

Bei dieser Form des Fastens wird nur getrunken, weswegen sie auch oft als “NulldiĂ€t” bezeichnet wird. Durch das Trinken von Wasser, Molke, Tee, Obst- und GemĂŒsesĂ€ften wird die Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen bis zu einem gewissen Maße aufrechterhalten. Es gilt hier zu beachten, dass Trinkkuren, die mit Wasser, Molke oder Tee durchgefĂŒhrt werden, nicht lĂ€nger als drei Tage anhalten sollten. Durch fehlende Energie- und NĂ€hrstoffe ist hier eine lĂ€nger wĂ€hrende Kur nicht als gesund zu bezeichnen. Werden hingegen verschiedene SĂ€fte mit Fruchtanteil getrunken, so kann die Kur bis zu zwei Wochen anhalten. 

Die Fastenform Intervallfasten im Allgemeinen

Diese Fastenform ist nicht nur eine Ă€ußerst beliebte, sondern neben dem Heilfasten nach Dr. Buchinger eine sehr gesunde Form des Fastens. Hier können die Fastenzeiten zwischen Stunden und Tagen frei gewĂ€hlt werden. So zum Beispiel bei der 16:8 Variante werden 16 Stunden, am besten nachts gefastet. WĂ€hrend der verbleibenden 8 Stunden darf gegessen und getrunken werden. Noch beliebter als die 18:8 Variante ist das Fasten 5:2. Hier wird an zwei Tagen gefastet und an fĂŒnf Tagen gegessen.

Nehmen Sie gern an unserem Fastic-Quiz teil und finden Sie heraus, welche intermittierende Fastenkur am besten zu Ihren persönlichen Eigenschaften passt.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde mit besten Wissen und Gewissen recherchiert, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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